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Von : Hanny (zum Blog)
Verfasst am : 10.01.10
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verzweifelte Mutter brauche GUTEN RAT und HILFE

Hallo, erst einmal !
Was kann ich noch tun.....wie rette ich meinen Sohn.....mein....nein unser Problem ist, wir haben einen mitlerweile 16 jahre alten Sohn, er säuft,kifft,raucht ist total auf der schiefen Bahn geraten.......aber er ist unser Sohn, den wir Lieben. Es fing im März/April 2008 ganz langsam an.....er wurde agressief ausfallend uns gegenüber, wurde Handgreiflich und fing an zu randalieren.....wurde richtig gewaltätig.....dabei war er immer ein ganz lieber.....er war ein einzelgänger,zurückhalten,sehr sensiebel, hatt sich nie was zu getraut....und jetzt....auf jedenfall habe ich
(mein Mann war regulär dagegen)dan November 2008 das Jugendamt eingeschaltet. Aber Hilfe ...... fehlansage ..... Familienhilfe haben wir erhalten .... aber das brachte nix... mein Sohn nahm nie dran teil.... Er wurde immer schlimmer, gewaltätiger und fing dan noch das Klauen an....Das Jugendamt drohte im mit Sprüchen wie....wenn du nicht mit dem Scheiß aufhöhrst schicken wir dich ganz weit weg......weg von deinen Kumpels, weg von deinen Eltern..... aber das wahr alles nur heiße Luft und das bekam unser Sohn sehr schnell mit...... und wurde noch Krimineller..... Da wahr Marc mein Sohn 15 Jahre alt da hätte das Jugendamt noch was tun können.... erst als wir eine Beschwerde vorlegten, beim Hauptjugendamt ...... haben wir für den Marc Betreutes Wohnen bewilligt bekommen.....  Obwohl wir als Eltern das Jugendamt sagten Marc braucht andere Hilfe, er hatt Wahrnehmungsstörungen, er reget davon sich eine "Knarre" am Kopf zu halten....er hasst alle und sich selber, hatt sogar schon Im Zimmer gezündelt und nimmt irgend welche Drogen ...aber nein...Marc währe nur ein Jugendlicher in der Pupatät, wurde uns gesagt...... seid 6 Wochen ist er nun in betreutes wohnen...46 km von uns weg und seinen Kumpels..... Das Wohnheim kommt auch nicht mehr mit ihm klar und dord ist es sogar noch schlimmer geworden 14 Anzeigen hatt er jetzt mitlerweile, darunter schwere Körperferletzung und Drogebesitz, Diebstahl und Randalismus...Jugendamt möchte Ihn jetzt auf der Straße setzen....weil Marc mitlerweile  16 Jahre geworden ist und ohne seine Zustimmung ihn nicht mehr helfen können....Unser Sohn auf der Straße setzen...Nein das Jugendamt hatt es doch verbock nicht das Kind.....wir habe Marc sogar angezeigt... wahr vorm Familiengericht...wohlten Marc zwangseinweisen lassem....Jugendamt war auch vorgeladen ..haben abgesagt wegen einen Zahnartzt termin...ist das zu fassen ...und jetzt... was können wir noch tun was gibt es für möglichkeiten.  
BITTE ...wir brauchen Hilfe ...habt ihr Tips was können wir noch tun.....wir haben Angst um unseren Sohn....  

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Scharlachrot - 10.3.2010 13:19 Uhr
Habt Ihr eine Möglichkeit, ihm "echtes" Elend vorzuführen? Reise in dritte Welt Länder, Hilfe in Institutionen für schwer kranke oder arme Menschen? Oft hilft ein Blick "über den Tellerrand" um die eigenen Gefühle abzuwerten und eine neue Sichtweise zu erlangen. Ich kenne einen Fall, in dem das geholfen hat.

moidl - 21.2.2010 06:51 Uhr
Ich habe auch einen Sohn der gekifft hat ,inzwischen ist es vorbei.Lasst eurem Sohn seinem Freiraum ,bedrängt ihn nicht, zeigt ihm eure Liebe und euer VERSTÄNDNIS ;auch wenn es schwerfällt, lasst ihn nicht alleine.Zeigt ihm sdas ihr hinter ihm strht , und auch wenn er manchmal ausfallend wird wiederspricht ihm nicht lasst ihn reden .Denn sonst kommt es zum streit ,und das verschlimmert alles.Er soll sehen dass er euch vertrauen kann.Und zeigt ihm nie das er euch Probleme bereitet schaut euer Leben normal weiterzuleben und habt kein SELBSTMITTLEID;Ihr dürft ihm nicht zeigen ,dass er verantwotlich ist das es euch schlechtgeht:

Joyful - 23.1.2010 13:04 Uhr
Liebe Hanny
...ich selbst bin 18 Jahre alt und per Zufall auf deinen Blog gestoßen.
Ich kann natürlich nicht mit guten Ratschlägen aus der Sicht einer Mutter helfen, aber ich kann mich selbst ein wenig mit deinem Sohn identifizieren. Ich hatte mit sechzehn auch so eine Phase, ich war verliebt und enttäuscht, unsicher, wer ich selbst überhaupt bin und frustriert über die (im Nachhinein natürlich in dem Alter berechtigten) Einschränkungen meiner Eltern. Meine Eltern sind recht streng gewesen und ich hatte schon mit 14 -15 das Bedürfnis, genau das Gegenteil zu machen von dem, was sie sich wünschten. Wenn es Ärger gab dann hab ich versucht zu flüchten indem ich getrunken oder gekifft habe, um meinen Kopf frei zu bekommen, an nichts denken zu müssen. Geraucht habe ich schon vorher irgendwann, einfach um es auszuprobieren und um den Triumpf meinen Elterngegenüber zu haben, etwas verbotenes trotzdem gemacht zu haben.
Aber ich habe irgendwann wieder die Kurve gekriegt, nach einigen knappen Versetzungen in der Schule ist mir klar geworden dass ich so nicht weitermachen konnte.

Ich kann mir vorstellen, dass es nicht gut ist mit dem Jugendamt oder ähnlichem zu drohen, bzw. die Art des Jugendamtes zu drohen war tatsächlich unmöglich. Unfassbar was die sich scheinbar anmaßen von Jugendlichen zu verstehen. Jedenfalls wäre es bei mir so gewesen, dass ich bei jedem Anzeichen von Druck immer weiter "geflüchtet" wäre. Ganz logisch, Probleme sind für den Moment ausgeblendet, die Welt ist schön.
Ich glaube dass sehr viel Verantwortung bei seinen Freunden liegt, und natürlich auch an euch Eltern, ihm zu zeigen, dass kiffen und sich betrinken nicht sein muss, dass Probleme zu lösen sind und es immer eine Möglichkeit gibt, von vorne anzufangen und etwas zu schaffen.
Ich denke, dass jeder irgendwann aus dieser Phase herauskommt, irgendetwas passiert und einem wird klar, dass das Leben mehr ist als rumzuhängen.

Wenn er sagt dass er sich eine Pistole an den Kopf halten will, und du sagst dass er sich nie viel zugetraut hat, dann erinnert mich das auch daran wie ich mit 16 war, ich hatte absolut kein Selbstbewusstsein und habe unheimlich viel nachgedacht und auch einige Dummheiten gemacht die ich heute sehr bereue.
Aber das ist einfach so in dem Alter, die einen kommen besser mit den ganzen Veränderungen klar, die anderen weniger. Zeigt ihm trotzdem immer eure Liebe, Wenn er von allein nicht daraus kommt, dann muss ich tinkar Recht geben, solltet ihr ihm vielleicht zu einem Neuanfang verhelfen, auch wenn er vermutlich erstmal sauer sein wird. Aber vielleicht wird er euch in zwei Jahren auch schon dankbar sein für eure Bemühungen, so wie ich es jetzt meinen Eltern gegenüber bin...
Viel Glück wünsche ich dir und deinem Sohn!

tinkar - 21.1.2010 22:06 Uhr
dies kenne ich nur zu gut habe die gleichen sorgen ,mein sohn ist jetzt 17 jahre. vor einem jahr brachte ich ihn in eine kinder und jugendpsychiatrie wuste nicht mehr weiter. hatte keine hilfe,bis heute nicht.bin alleinerziehend sein vater lebt in spanien er hat mir auch nicht geholfen.mittlerweile geht es wieder er hat eine ausbildung und bete das er keine drogen mehr nimmt.ich bin so müde vom leben da ich keine hilfe hatte und habe.kann euch wirklich total verstehen.betreutes wohnen wollten sie meinen sohn auch stecken.er währe dort weggelaufen,das weiß ich,und hätte uns noch weiter entfernt!er ist aus der psyhchatrie weggelaufen,und war 3 tage verschwunden.das war für mich ein kleiner tot.1 tag länger und ich hätte mir das leben genommen.ich kann euch leider keinen rat geben.holt ihn nachhause und zieht in eine andere stadt.weg von seinen freunden,vielleicht ist das eine lösung.
ganz lg und jedemenge kraft wünsche ich euch von ganzem herzen...


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